Feature der Woche / Handbuch / Neue Version: 2.9.11

Nach 41 Folgen in der Reihe »Feature der Woche« wird es in diesem Blog etwas andere Schwerpunkte geben. Ich bin zwar mit den Features noch nicht am Ende, aber ich denke, dass ich alle grundlegenden Eigenschaften beschrieben habe. Daher höre ich erst einmal mit der Serie auf. Handbuch Derzeit habe ich (neben dem normalen Projektgeschäft, mit dem ich mein Geld verdiene) eine größere Baustelle: das Handbuch wird komplett überarbeitet. Es ist zu 95% fertig, als PDF kommt es auf immerhin schon 300 Seiten.

Feature der Woche, die vollständige Liste

Diese Beiträge sind im Rahmen der Reihe »Feature der Woche« erschienen. Frame / Rahmen um Objekte Wiederholender Tabellenkopf und -Fuß (1) Wiederholender Tabellenkopf und -Fuß (2) Seitentypen Datenverarbeitung Mehrseitige PDF-Dateien einbinden Virtuelle Seiten Raster Absatzform Seitenverhältnis von Bildern Seitenzahlen (1) Seitenzahlen (2, Marker) Silbentrennung Schriftarten einbinden Qualitätssicherung Textauszeichnung in Daten Fehlersuche Bilder einbinden Dateiorganisation Beschnittmarken Hintergrund in Tabellenzellen Tabellen mit Übertrag Platzierung von Objekten Gruppen Griffmarken Output oder PlaceObject QRCode

Feature der Woche: Gruppen in Tabellen

Diese Ausgabe kommt gerade noch rechtzeitig, um »Feature der Woche« genannt zu werden. Diejenigen, die ein wenig Erfahrung mit dem Publisher haben, kennen die virtuellen Flächen oder Gruppen (<Group>). Diese wurden in einer früheren Ausgabe schon thematisiert. Kurz: auf diese beliebig vergrößerbaren Flächen kann man Objekte wie auf einer Seite platzieren, aber ohne, dass sie im PDF erscheinen. Anschließend kann die Gruppen ausmessen und ggf. verwerfen oder in die PDF-Datei ausgeben.

Feature der Woche: Layoutregelwerke in einzelne Dateien teilen

Ein kurzes, aber sehr praktisches Feature diese Woche.

Man kann das Layoutregelwerk in mehrere Dateien aufteilen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Dateien zusammenzuführen. Auf der Kommandozeile kann man mit --extra-xml eine oder mehrere Layoutregelwerke angeben, die zusätzlich eingelesen werden. Alternativ dazu kann man den Mechanismus über XInclude benutzen, hier im Fall einer Fontdefinition:

LuaTeX, Module und TeXlive 2017

Heute schreibe ich über eine Sache, die nicht unmittelbar mit dem Publisher zu tun hat. LuaTeX kann seit langem C-Module (.so) zur Laufzeit hinzulinken. In der Version kommenden Version 2017 von TeXlive funktioniert das nun auch für Mac OS X. Unter Linux geht das schon länger und unter Windows vermutlich auch (wer mag das testen?). Dieses Feature werde ich in einer zukünftigen Version des Publishers nutzen. Ein Beispiel, das ich schon mal vor längerer Zeit auf tex.stackexchange.com gepostet hatte, wiederhole ich hier.

Feature der Woche: Textformatierung

Diese Woche geht es ganz allgemein um Textformatierung. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Formatierung der Texte zu beeinflussen. Die Schalter für die Schriftschnitte (<Fontface fontface="...">) wurden in Feature der Woche: Schriftarten einbinden vorgestellt. Mit einer ähnlichen Funktionalität gibt es die folgenden Befehle: <Sub und <Sup Tiefgestellter und hochgestellter Text. <Fontface Schaltet vorübergehend auf eine andere Schriftart um. <Color Gibt den eingeschlossenen Text in einer anderen Farbe aus. <A Erzeugt ein Hyperlink.

Feature der Woche: Initialen

Mal wieder ein brandneues Feature diese Woche: Initialen. Das sind meist größere oder verzierte Buchstaben am Anfang eines Abschnittes. Häufig werden Initialen benutzt, um Textanfänge zu markieren.

Der Publisher erlaubt nun innerhalb von <Paragraph> einen neuen Befehl <Initial>, mit dem man solch einen Effekt erreichen kann.

Hier eignet sich ein Beispiel, um das zu illustrieren:

Eine Initiale

Feature der Woche: Bearbeiten den Regelwerks mit dem atom-Editor

Der Editor Atom Der Editor atom erfreut sich großer Beliebtheit. Derzeit sind 6000 Pakete und über 2000 Themes für den OpenSource Editor verfügbar, der auf den gängigen Betriebssystemen läuft. Seit diesem Wochenende ist nun ein Paket für diesen Editor verfügbar. Installiert wird er mit dem integrierten Paketmanager: Menü “Preferences” -> “Install” Dort eingeben speedata und auf “Packages” tippen Nach dem Klick auf “Install”, ist das Paket installiert. Alternativ dazu kann man das Paket mit dem Kommandozeilentool apm installieren: apm install language-speedata-publisher Autovervollständigung und Dokumentation im Editor Atom Dieser Artikel bezieht sich auf den speedata Publisher in der Version 2.9.6.

Feature der Woche: Bleed=auto

Ein ganz neues Feature ist die Angabe von bleed="auto" beim Befehl <Image>.

Was ist das Problem?

Im professionellen Druck wird in der Regel nicht auf dem Endformat (z.B. DIN A4) ausgedruckt, sondern auf einem größeren Bogen, der dann zugeschnitten wird. Das erlaubt einen randlosen Druck, wo Bilder oder andere Flächen direkt bis zum Papierrand reichen. Um das zu erreichen, druckt man diese Objekte z.B. 3 Millimeter über den Rand hinweg und schneidet anschließend auf das Endformat.

Dieser sogenannte Beschnitt wird über <Options> gesteuert:

Feature der Woche: Platzierung von Objekten

Im November hatte ich schon die rasterbasierte und die absolute Platzierung im Blog. Nun gibt es Neuigkeiten zur absoluten Positionierung (also mit der Angabe von Längeneinheiten bei row und column bei PlaceObject). Bisher war es so, dass die rasterbasierte Platzierung Flächen im Raster als belegt markiert und damit keine anderen Objekte auf diesen Flächen ausgegeben werden können. Mit dem Schalter allocate="no" kann man diese Belegung abschalten. Die absolute Ausgabe von Objekten (z.B.